Buchreview: Stadt, Land, Überfluss

Heute möchte ich mal wieder eine Buchempfehlung aussprechen. Ich habe nämlich vor kurzem im Urlaub das Buch Stadt, Land Überfluss – Warum wir weniger brauchen als wir haben von Jörg Schindler gelesen.

Und ich bin begeistert von dem Buch! Beim Lesen dachte ich oft genug, wenn ich jemals ein Buch verfassen sollte, dann würde ich es ganz genau so schreiben! Der Autor schafft genau mit den richtigen Fakten und der richtigen Menge an Fakten den Leser zu fesseln, wie bei einem spannenden Roman und dem Leser dabei viel neues Wissen bereit zu stellen. Ich zumindest habe wieder ein bisschen mehr über unsere Gesellschaft gelernt. Kleine Geschichten über Menschen geben dem Buch die Abwechlung und die perfekte Würze.

Wachstum = Wohlstand = Zufriedenheit.

Diese Gleichung hat sich über die Jahre in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Warum aber stetiger Wachstum nicht glücklicher macht zeigt das Buch sehr genau. Es geht halt nicht immer schneller, höher und weiter. Menschen, die es nicht mehr geschafft haben weiter zu kommen und gefallen sind gibt es genug. Nur meistens bekommen wir nichts von ihnen mit und sehen nur die perfekten Menschen in der Werbung. Jörg Schindler schreibt über Menschen, die gegen diesen Perfektionismus sind. So erzählt er in seinem Buch von zwei Berlinerinen die krumes Gemüse verkaufen und von Menschen, die das weggewofene Essen der Supermärkte aus dem Mülleimer retten. Und der Überfluss ist nicht nur beim Essen vorhanden. Durchschnittlich besitzt jeder Mensch 10000 Dinge, laut Schindler. Kein Wunder also das ich das Gefühl habe meine Wohnung hat immer weniger Platz…

Unzufriedenheit macht Krank. Überfluss auch. Wie gut, dass ich einfach mit meinem Wohnmobil Deutschland erkunden kann und nicht jedes Jahr Bali, Australien oder Karibik brauche um glücklich zu sein. Es muss nicht immer das GANZ GROSSE sein. Wobei unser Karl- Heinz für mich schon ziemlich groß ist. Daran sollten wir mal wieder denken, wenn wir uns das neuste Auto kaufen. Danke für dieses tolle Buch, ich kann es jedem nur empfehlen!

Ich hab es mir übrigens gebraucht gekauft und werde es meinen Freunden ausleihen. Ein Tipp für alle, bei denen das Bücherregal auch schon überfüllt ist: ein Tag in der Bücherei ist wunderbar gemütlich!

 

Ein Waldspazierganz in Schweden…

… ist was für Feinschmecker und echte Naschkatzen. Der Wald ist ein Essparadies. So ist Schweden bekannt für seine Blaubeeren, über die man im Hochsommer regelrecht stolpert. 

Aber man findet noch weitere leckere Beeren. Brombeeren und Waldhimbeeren zum Beispiel. Ganz fleißige Sammler sollten sich überlegen nicht Marmelade einzukochen, um den Sommer aus Schweden mit nach Hause zu nehmen. Bei mir waren die Himbeerausbeute dann doch eher überschaubar, sodass sie gleich vernichtet wurde. 

Was aber auch noch ein Feinschmaus ist, sind die Waldpilze. Wir haben selbst direkt auf einigen Wanderwegen in Südschweden traumhafte Exemplare gefunden. Ganz ohne Suchen also! Wichtig ist hierbei, dass nur jemand mit Erfahrung sammeln sollte. Ein Laie erkennt leider nicht auf dem ersten Blick ob ein Pilz genießbar ist. Aber ein Fliegenpilz ist ja schön anzusehen. Man muss ja nicht alles essen. 

Bei uns gibt es heute Abend zumindest Gemüsepfanne mit Steinpilzen ( die die auf dem Tisch liegen ). Pilze die wir nicht zu 100% identifizieren konnten haben wir lieber auf die Terrasse gestellt. Als Deko.


Apropos Deko: das Moos sieht hier einfach unglaublich schön aus und eignet sich perfekt für eine schöne Tischdekoration. Dazu noch ein paar Tannenzapfen für den Herbst und fertig! Aber das findet man auch in den Wäldern Deutschlands.

Aber man muss ja nicht nur sammeln, sondern sollte auch die Natur einfach genießen. Wir haben auf unseren Wanderungen viele neue Lieblingsplätze entdeckt. Einer davon war eine super Bank fürs Mittagessen. Direkt am Fluss umgeben von Bäumen und Wiesen. Und damit wir uns diesem Ort merken können haben wir uns kurzerhand die Koordinaten aufgeschrieben ( Danke GPS )! Falls jemand in der Nähe ist: bei 56*33.934’N  13*18.991’0 kann man gut eine Pause machen. 

56*33.934’N 13*18.991’0

Selbstversorgung im Urlaub

Es geht für uns nach Schweden. Als geheimer Romantiker freue ich mich auf eine Hütte direkt am See. Auf der Tagesordnung stehen tolle Wanderungen, Zockerabende mit Monopoly, Baden, lesen und vieles mehr. Ganz wichtig ist dabei für uns das Essen! Wir haben uns vorgenommen im Wald an keinen Heidelbeerstrauch vorbeizugehen (das kann eine lange Wanderung werden) und natürlich auch die leckeren Zimtgebäcke zu probieren. Da wir aber eine Hütte in der totalen Pampa gebucht haben heißt es Selbstverpflegung ( jeden Tag in Schweden essen zu gehen ist auch einfach zu teuer ). Ich jedenfalls freue mich schon in den Kleinstädten und Dörfern dann kleine Leckereien ( vor allem Obst und Gemüse ) zu kaufen. Aber alles möchte ich nicht in Schweden kaufen. Ich erinner mich noch an unseren Norwegenurlaub, wo wir letztes Jahr für einen kleinen Käse 7€ bezahlt haben… normaler Preis für Norwegen. Außerdem weiß ich nicht was ich vor Ort alles so plastikfrei bekomme. Wobei es sogar in Malmö einen Loseladen gibt und auch in Stockholm. Trotzdem habe ich aus Kosten-, Zeit- und Plastikspargründen eine Tasche voller haltbarer Lebensmittel gepackt.

Also das nehmen wir alles mit auf unser 10 Tage Schwedenabendteuer:


Neben den Grundnahrungsmitteln wie Reis und Nudeln nehmen wir auch noch ein paar Leckereien mit. Popcornmais, Veganer Aufstrich und Rooibostee dürfen einfach nicht fehlen. Mir ist es vor allem wichtig das wir nicht gezwungen sind die ersten 2 Tage gleich einzukaufen. Wir sollen uns erstmal in Ruhe die Gegend angucken und nach der ganzen Großstadthektik einmal kräftig durchatmen. Ein frisches Brot werde ich auch noch mitnehmen, denn nicht das es in den Kleinstädten nur süßes Brot gibt. Schweden ist ja bekannt dafür. Und ich weiß das man vor Ort alles kaufen kann, aber ich fühl mich besser, wenn ich dann auch noch ein Glas voll Schafskäse mitnehme. Und natürlich ein großes Essenspaket für die lange Anreise.

Unsere Fähre fährt übrigens von Travemünde nach Trelleborg und zwar um 9 Uhr! Das bedeutet frühes Aufstehen für uns. Als Proviant wird es unteranderem belegte Brötchen und Weintrauben geben. Die Gummibärchen, die ich gestern noch  im Loseladen gekauft haben haben leider nicht überlebt.

 

Kostenloses Obst und Gemüse

Dein Nachbar hat einen riesigen Kirschbaum im Garten, aber kann alleine gar nicht so viele Kirschen essen? Eure Großeltern haben ein Gewächshaus und brauchen Hilfe bei der Gartenarbeit? Perfekt! Denn Nachbarschaftshilfe fördert nicht nur Beziehungen es profitieren beide Parteien davon. Der Eine bekommt einen gemähten Rasen, der Andere Gemüse aus Nachbarsgarten. Aber auch das Tauschen von Selbstgeernteten ist super! So muss man nicht viele verschiedene Sorten anbauen, sondern kann zB. im Sommer die eigenen Johannesbeeren teilen und bekommt dafür im Herbst Äpfel geschenkt. Selbst bei eBayKleinanzeigen entdecke ich immer wieder Inserate mit Obst zum Selberpflücken.

Tomaten frisch aus dem Garten

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf die Internetseite Mundraub.org aufmerksam machen. Dort werden unteranderem Obstbäume auf öffentlichen Wiesen vermerkt, wo man dann kostenlos pflücken darf. Natürlich nur in angemessenen Mengen! Allein in der Region Hannover gibt es über 200 Einträge für Obst, Gemüse und Kräuter zum Pflücken und Sammeln.
Vielleicht nicht ganz kostenlos, aber günstiger bekommt man Obst und Gemüse zum Saisonende. Wer große Mengen kauft kann diese für den Winter lagern und haltbar machen. So kann Marmelade gekocht werden oder Tomatensoße günstig hergestellt werden. Für die Leute die besonders große Mengen benötigen lohnt sich vielleicht auch der Besuch eines Großmarktes, auch wenn man dafür früh aufstehen muss… Toll sind dafür die Saisonkalender auf Utopia. So weiß man genau wann man was besonders günstig und regional kaufen kann.

DAS PERFEKTE GESCHENK

Das passende Geburtstagsgeschenk zu finden ist nicht immer ganz einfach. Ein nachhaltiges, plastikfreies passendes Geschenk zu finden erst recht nicht. Vielleicht setzte ich auch meine Messlatte zu hoch, wenn ich versuche DAS PERFEKTE GESCHENK zu finden. Warum also nicht selber einmal anpacken und kreativ werden. So hab ich zu dem ein oder anderen Geburtstag schon Körbe bepflanzt oder tolle Einkaufs- und Brotbeutel genäht.

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten wie zum Beispiel DEN PERFEKTEN GEBURTSTAGSKUCHEN backen. Zum Geburtstag gehört der passende Kuchen einfach dazu. Wie wäre es aber wenn es diesmal nicht einfach nur ein Rührkuchen wird, sondern ein verzierter Rührkuchen? Stichpunkt Motivkuchen. Dabei wird der Kuchen in ein Kunstwerk verwandelt. Alles was man braucht ist ganz viel Zeit und noch mehr Geduld. Am Ende wird man aber auch hoch entlohnt, denn ein pompöser Kuchen ist einfach ein tolles Geschenk.


Und das beste daran: man kann seine Kreativität mal so richtig ausleben. Mit Zuckerguss und Fondant bewaffnet kann man vom Pferd bis zum Schiff alles erschaffen. Das das Geschenk eine kurze Haltbarkeit hat ist diesmal sogar gewollt, weil die Kuchen sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch noch! Bedingung damit das Geschenk auch wirklich plastikfrei ist, ist natürlich das man auch den Fondant selber macht und einfärbt.

Mit gutem Gewissen in die Uni

Mein Schülerkalender war in meiner Schulzeit mein wichtigster Begleiter. Er wurde jedes Jahr aufs neue ausgesucht und dekoriert. Jedes Jahr suchte ich die Geschäfte nach DEM EINEN Kalender ab. Seit meiner Studienzeit gibt es diese wichtige Auswahlverfahren nicht mehr. Nicht weil ich mir nicht mehr jede Kleinigkeit aufschreibe – ich könnte das Planen niemals aufgeben!!!!!!!! Sondern ganz einfach weil ich jetzt einen Planer und Kalender für alle kommenden Jahre habe. Ein perfekter Planer für immer also. Mein Kalender der Marke Filofix wird jedes Jahr aufs neue wieder mit viel Liebe gestaltet, nur das die äußere Hülle immer gleich bleibt. So muss ich nur die Einlagen ( Kalenderblätter ) neu kaufen und spare emensen Müll. Und ehrlichgesagt ist es sogar eine Befreiung schon in diesem Jahr zu wissen, dass ich auch einen tollen Kalender für nächstes Jahr habe.


Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit die ich für mich gefunden habe um Müll zu sparen. Da wären die kleinen Kniffe die man in sein Studienleben einbauen kann. Doppelseitiges Beschreiben von Papier sollte dabei selbstverständlich sein. Oder noch besser, wenn man nur am Laptop in der Vorlesung mitschreibt. Zu diesen Menschen gehörte ich aber nicht. Ich brauch es altmodisch. Dafür nutze ich aber brav Recyclingpapier und ich hab eine Schmierzettelsammlung.

Auch beim Schreiben habe ich meine Ausrüstung minimiert. Warum soll ich mich auch mit mehreren drittklassigen Kugelschreibern rumärgern? Ich besitze genau zwei – einen Schwarzen für meinen Planer und einen Blauen zum Texte schreiben. Beide sind perfekt und wenn sie einmal nicht mehr schreiben kaufe ich mir eine neue Nachfüllmiene und schmeiße nicht den kompletten Stift gleich weg. Apropo Stifte: ich erkläre hiermit Bundstifte wieder für super cool. Sie gehören nicht nur in die Grundschule sondern auf jeden guten Schreibtisch und ersetzen an dieser Stelle jeden billigen Textmarker. Und ganz ehrlich bei mir wurden die Spitzen er gelben Textmarker eh immer voller Tinte. Meinem alten Füller habe ich übrigens auch noch. Mit dem schreibe ich ganz klassisch meine Glückwunschkarten.

Klebezettel. Ich liebe sie. Ihnen verdanke ich so einige meiner guten Noten. Nur: es müssen nicht die teuren, eingefärbten, in Plastik verpackten Post-its sein!!! Kleine Zettel, die aus einem A4 Blatt geschnitten wurden tun es genauso gut. Und ein Buch muss auch nicht auf jeder Seite ein kleines Zettelchen kleben haben. Wir nannten sowas früher Lesezeichen und die gibt es nicht nur in der Wegwerfvariante.

Wahrscheinlich gibt es noch 1000 weitere nachhaltige Tipps um sieben Schul/Uni/Arbeitsalltag grüner zu gestalten. Ich werde weitere sammeln.

Ich bin dann mal wandern

Ich hätte niemals gedacht das ich das sagen werden: ICH MAG WANDERN. Wandern, das ist das wo man durch die Natur läuft. Berge hochkraxelt. Sport macht. An der frischen Luft ist. Früher hab ich nie verstanden warum Leute das machen. Aber hey es ist nicht nur gesund, es macht sogar Spaß! Seit meinem letzten Mallorcaurlaub, wo ich mit meiner Mama wandern war, bin ich ein völlig neuer Mensch. Ich mag auf einmal spazieren gehen.

Ist das jetzt der Punkt wo ich erwachsen werde??!? Dann HILFE! Ich bin noch nicht bereit dazu! Aber vielleicht bin ich jetzt endlich eine waschechte Geographiestudentin. Wird es etwa meine Berufskrankheit…?

Zumindest habe ich zum Geburtstag Wanderstiefel bekommen. Und ich bin ganz wild drauf sie einzulaufen. Verrückt. Ich habe festgestellt das das Wandertempo das perfekte Tempo für mich ist. Man kann sich unterhalten, kann sich die Gegend angucken und kommt zur Ruhe. Aber das wichtigste dabei: man entdeckt die kleinen Dinge. Menschen fahren gerne Auto, weil sie so schneller von A nach B kommen. Ich bin selber 12 Jahre lang lieber bei jedem Wetter 3 min mit dem Fahrrad zur Schule gefahren, als einmal 10 min zu laufen. Ist das Faulheit? Oder ist das eine innere Krampfhaftigkeit der heutigen Gesellschaft immer schneller zu werden. Wir wollen mehr Zeit haben – die Frage ist nur für was?  Wir sollten uns lieber mehr Zeit für die einzelnen Dinge nehmen.

Ich für mich entdecke jetzt erstmal die kleinen Dinge um mich herum. Und wer das auch mal probieren will:

Geh in den Wald. Fahr ans Meer. Beobachte Vögel. Sammel Steine. Lass Drachen steigen. Finde neue Orte. Bau ein Floß.

GEH WANDERN. Ich verspreche dir: es macht Spaß die Gegend zu erkunden und wenn es nur der Park hinterm Haus ist.

Wandern kann man z.B.: super auf Mallorca

 

Wenn ich kein Quark im Glas kaufen kann…

… muss ich mir einen Ersatz suchen.  Denn ohne Quark gäbe es mein Lieblingsessen nicht – Kartoffel mit QUARK. Quark ist also ein Grundnahrungsmittel. Deshalb aber mein Prinzip plastikfrei zu leben aufgeben? Niemals! Wenn man zuhause Quark machen möchte braucht man laut Internet nur Buttermilch, Zeit und einen heißen Ofen. Für alle die es nachmachen wollen: es gibt so viele verschiedene Rezepte im Internet – googelt einfach mal. Für mich kam aber einfach keins der Rezepte in Frage. Ich brauchte es einfach noch einfacher. Und so hab ich irgendwann faul wie ich bin meinem Naturjogurt durch ein Küchentuch ( Mulltuch ) abtropfen lassen.

Und das ergibt: nunja immer nur Jogurt nur halt anders. Ich nenne es eine Misschung aus Quark, Jogurt und Frischkäse. Vielleicht wird es Tati’s Qujofri… Klingt witzig!


Mit Kräutern und Gewürzen wird es nämlich entweder eine leckere Beigabe zu meinen Kartoffeln oder der Aufstrich auf meinem Brot. Ich empfehle den Jogurt mindestens 1 Tag im Kühlschrank abtropfen zu lassen, dann wird er schön fest. Das Ergebnis ist nicht 100% Quark, aber es kommt nah dran und geht super einfach. Ziel erreicht!

Ach noch ein kleiner Tipp: stellt die Schüssel mit dem Tuch und dem Jogurt am Besten in eine weitere Schüssel. Sonst fließt das was ihr abtropfen lässt ( ist das Jogurtmolke?!?! Ich hab so keine Ahnung…) nicht nur in die Schüssel sondern in den ganzen Kühlschrank. Ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass ihr dann den ganzen Kühlschrank reinigen müsst. Richtig richtig ordentlich! Denn sonst riecht es irgendwann komisch…

SelFair – der Loseladen in Bremen

Auf unserer Heimfahrt vom Deichbrand machten wir einen Zwischenstopp in Bremen und landeten im Loseladen. Ganz zufällig natürlich! Und zufällig hatte ich meine Dosen und Beutel mit. Zufällig versteht sich!

Ich liebe es in Loseländen zu gehen, wenn ich in anderen Städten bin, denn sie sind das Shoppingparadies pur für mich!

Der Loseladen in Bremen heißt SelFair und liegt in der östlichen Vorstadt. Er ist aber von der Innenstadt aus super zu erreichen. Man muss nur immer der Weser folgen. Aber auch so lohnt sich die Gegend um die Straße: Vor dem Steintor. Leider hatten wir nicht genug Zeit um ausgiebig shoppen zu gehen. Dafür habe ich aber das Wichtigste gesehen und das war ja der Loseladen.

Auffällig war sofort der große Obst und Gemüsebereich. Wir haben uns zum Mittag eine große Schale Heidelbeeren gegönnt. Super süß war das beiliegende Rezept für einen Limo-Heidelbeerkuchen. Interessante Mischung oder? Besonders gefreut haben wir uns dann über die große Auswahl an Müsli. Ob Cornflakes – sogar mit Schokolade, Haferflocken oder Crunchy es gab einfach alles. Dazu verschiedene Nüsse und Trockenfrüchte. Wir haben gleich mal unsere Vorräte aufgefüllt.

Passend dazu gab es viele Aufstriche und Lebensmittel im Glas. Als ich Quark im Pfandglas entdeckt habe wurde ich glatt neidisch. Von mir aus könnte in Hannover noch ein zweiter Loseladen aufmachen – bei so einer großen Auswahl. Es gab sogar Blumen. Alles ohne Plastik.

Ich kann jedem nur empfehlen mal im anderen Städten in die Loseladen zu schauen. Es ist einfach toll neue Produkte zu entdecken und die Läden zu unterstützen. Und das wichtigste dabei: mit jedem Kauf haben wir als Konsumenten die Macht für ein Produkt zu stimmen. Also gebt eure Stimme nicht für die eingeschweißte Gurke im herkömmlichen Supermarkt ab!

Deichbrand Festival mit Karl-Heinz

Kaltes Wasser kann grausam sein. So grausam kalt, besonders wenn man morgens nur mal schnell duschen will. Wie kalt kaltes Wasser ist das haben wir in den 4 Tagen Festival gemerkt. Grund dafür ist, dass wir in unserem Wohnmobil noch keinen Boiler für warmes Wasser verbaut haben. Jetzt wo wir wieder zuhause sind – mit einer Dusche aus dem heißes Wasser kommt- können wir darüber lachen. Wer braucht schon warmes Wasser, wenn man voller stolz mit Karl-Heinz (dem Womo) in den ersten Urlaub fährt?

Wieder zuhause sind wir mehr als nur stolz auf unseren Oldtimer! Er ist bis nach Cuxhaven und zurück gefahren ohne zu meckern. Dazu kommt das wir nie mehr als 15l Benzin verbraucht haben. Dabei haben wir festgestellt das die Tankanzeige so gar nicht stimmt. Denn leer ist irgendwie halb voll. Naja so bleiben wir nie wegen einem leeren Tank liegen.

So als umgelernter Camper muss man noch ziemlich viel lernen. So ist uns dann morgens um 7 Uhr aufgefallen, dass ein Sonnenschutz aus Aluminium für die Frontscheibe Sinn macht. Wir wurden nämlich wach, als die Sonne auf unsere Scheibe prallte und und uns im Hubbett zu warm wurde. Ausschlafen war halt nicht. Was wir auch noch gelernt haben: 2 Gabel und 2 Messer für 2 Personen reichen im Wohnmobil nicht. Besuch kommt nämlich auch mal kurzfristig vorbei und wenn dieser dann seinen Nudelsalat mit den Händen essen muss oder die Bratwurst mit einem Löffel schneidet, dann ist das einfach nicht so cool! An dieser Stelle einmal Sry! Ich kaufe gleich morgen noch zwei weitere Messer und Gabeln. Ein Grill ist übrigens Gold wert! Und Gummistiefel. Ohne Gummistiefel hätten wir das Festivalwochenede nicht überlebt. Es war halt matschig. Ein bisschen sehr matschig…

Aber dank Karl-Heinz saßen wir immer im Trockenen und mussten uns keine Sorgen darüber machen ob wir absaufen. Danke Karl-Heinz ❤️
Rundum war dieses Festivalwochenende einfach spitze! Darum freuen wir uns jetzt auf ganz viele tolle kleine und große Urlaube und Abendteuer mit unserem Wohnmobil!