Karl- Heinz bekommt ein Bad

… oder besser gesagt man kann das Bad langsam als solches erkennen. Die Innenwände sind nämlich schon vorhanden und auch die Duschamatur wurde eingebaut. Eine Tür bekommt unsere Dusche natürlich auch noch und zusätzlich noch einen Duschvorhang ( wir wollen einfach, dass wirklich kein Wasser in den Innenraum gelangt…).


Wir haben noch ein neues Fenster bestellt, da das Alte so dermaßen undicht ist, dass wir es auch nicht mehr retten können. Das Fenster haben wir übrigens günstig bei Outdoorcamper.de gekauft. Also Fall noch wer auf der Suche ist. Es ist nämlich gar nicht so einfach ein günstiges und passendes Fenster zu finden.

Unser zweites Lukenfenster ist leider auch nicht mehr im besten Zustand. Da ist aber das Problem das es einfach so riesig ist, dass ein neues Fenster einfach zu teuer ist. So müssen wir es wohl oder über nochmal gründlich abdichten, auch wenn das dann nicht ganz so schön aussieht. 

Der Fahrerbereich hat jetzt auch endlich seinen Fußboden bekommen. Dafür haben wir bei Obi einfach den günstigsten Teppich in schwarz gekauft und passend zugeschnitten. Wichtig ist dabei das der Teppich nicht so einfach verrutscht, weshalb wir am Übergang zum Parket mit einer Leiste fixiert haben. Unterm Lenkrad werden wir ihn noch festkleben. 

Das war es erstmal mit unseren Fortschritten – in gut 3 Wochen wollen wir das erste Mal eine Probenacht im Womo verbringen. Die Zeit läuft also! 

 

KlimaHelden

Heute möchte ich mal eine tolle App aus Hannover vorstellen: KlimaHelden. KlimaHelden gibt einem die tägliche Motivationen ein Klimaretter zu werden. Oder besser gesagt einfach ein bisschen was für die Umwelt zu tun. 

 Wie funktioniert das Ganze jetzt? Nun die App gibt jeden Tag eine neue Idee oder Aufgabe raus. So beinhalten diese Ideen zum Beispiel ein tolles Gericht mit regionalen und saisonalen Gerichten. Auch Tipps zum Energiesparen, richtigen Lüften und Alternative zum Autofahren kommen immer wieder vor. So sammelt man bei erfüllter Aufgabe oder übernommener Idee Tag für Tag Klimapunkte in verschiedenen Katergorien wie Ausflüge, Strom, Upcycling und nachhaltiger Konsum. 

Gleichzeitig lernt man auch die Region Hannover besser kennen, denn die App macht einem den Badesee um die Ecke oder eine tolle Wanderroute in der Umgebung besonders schmackhaft. Meiner Meinung nach ist die App eine tolles Projekt des Umweltzentrums Hannover. 

Erdbeere trift Wodka

Ich bin im Erdbeerfieber. Darum gibt es bei mir auch zur Zeit Erdbeeren in sämtlichen Kombinationen. Gestern habe ich 3 kg Erdbeeren zu Erdbeerlimes verarbeitet. Das Rezept war spitze, die Menge nur etwas überdimensioniert. Darum möchte ich das Rezept hier mit der halben Menge vorstellen.

Man braucht:

  • 1,5 kg Erdbeeren
  • Zitronensaft von 3 Zitronen
  • 500g Zucker
  • 500ml Wasser
  • 700ml Wodka

Zuerst werden alle Erdbeeren gewaschen, von Grünzeug befreit und püriert. Danach wird der Zucker im Wasser auf dem Herd solange erhitzt bis er sich aufgelöst hat. Parallel dazu kann man die Zitronen auspressen und anschließend das Erdbeerpüree und den Zitronensaft zum Zuckerwasser geben.

Die Masse kurz aufkochen und dann erkalten lassen. Den Wodka hinzufügen und gut umrühren. Zu guter letzt den Erdbeerlimes in sterilisierte Flaschen fülllen.

Ich hatte dank meiner 3 kg Erdbeeren eine beachtliche Anzahl an gefüllten Flaschen. Dann mal Prost!

 

Mein Einkauf…

… zum Beginn der Woche besteht hauptsächlich aus Gemüse und ist natürlich plastikfrei!

Das liegt einfach dadran das es diese Woche neben überbackenen Putenschnitzeln, eine Gemüsepfanne und eine vegetarische Lasagne gibt.

Ich bin seit längerem mal wieder bei Galeria Kaufhof in der Feinkostabteilung gewesen und habe neben losen Gummibärchen auch Datteln gefunden. Das Gemüse habe ich lose bei Ecenter gekauft und dabei ist mir aufgefallen das Ecenter jetzt auch Gemüsenetze verkauft. Diese bestehen zwar nicht aus Baumwolle, sondern aus einem Kunststoffgarn, aber sind trotzdem noch viel besser als jedes mal eine Plastiktüte zu benutzen. Vielleicht kommen die Netze ja bald in mehrere Supermärkte und sind dann keine Besonderheit mehr. Schön wär es auf jeden Fall! Leider hat Rewe meine Käsewürfel im Glas von Waterkant aus dem Sortiment genommen. Zumindest konnte ich sie in ganz Hannover nicht mehr finden… Jetzt gibt es sie nur noch bei Real oder Kaufland. Oder man steigt auf die Alternative von Patros um, wobei die fast 1€ teurer sind pro Glas. So langsam kenne ich glaube das Sortoment vieler Supermärkte im Umkreis nur leider finde ich keine neuen Leckereien im Glas oder in der Pappverpackung. So suche ich immer noch nach einem plastikfreien Müsli oder Quark im Glas…

Weiter gehts im Wohnmobil

Und dabei freut man sich über jeden noch so kleinen Schritt. So besitzt unser Karl-Heinz jetzt einen neuen Frischwassertank mit 47 Litern Fassungsvermögen. Im Vergleich: der Alte beinhaltete nur 20l und war direkt unter der Spüle verbaut. Unserer bekam jetzt seinem Platz in der Sitzbank. 

Mein Küchenbereich vergrößert sich nach und nach. Neben dem neuen Kühlschrank wurden schon Teile der 2. Schrankhälfte verbaut. Ich hab diese natürlich alle wieder brav in weiß gestrichen. Die Arbeitsplatte kommt demnächst auch. 

Und ganz wichtig ist natürlich das Bett. Dieses wurde jetzt von 120cm auf 138cm vergrößert. Meine gewünschten 140cm wurden es leider aus Platzgründen dann doch nicht. So wird unsere zukünftige Madratze von Ikea halt ein bisschen „angepasst“… Die neuen Stoßdämpfer fürs Bett sind auch schon in Planung. Wir wollen einfach unser Bett nicht mehr mit 2 Personen hochwuchten müssen. Ein bisschen Komfort darf es da schon sein. Kostenpunkt 37€ das Stück.


Wir bleiben fleißig!

Früchte konservieren

Ich hatte letzte Woche ja schon von meinen Marmeladenerfolgen berichtet. Voller Motivation habe ich angefangen weitere Früchte zu konservieren. So bin ich auf das einfach Einkochen gekommen. Dafür habe ich 1,5 kg ganze Erdbeeren in 1,2 l Wasser mit 250g Zucker gekocht. Diese Mischung wurde dann wie die Marmelade heiß in stirilisierte Gläser gefüllt und auf dem Kopf kalt werden lassen. Das Ergebnis: süße eingekochte Erdbeeren. Das erste Glas habe ich dann am nächsten Tag zum Nachtisch gegessen. Die Restlichen stehen jetzt im Vorratsschrank und warten auf den Winter.

Des Weiteren habe ich noch Erdbeeren als Smoothie püriert und eingefroren. Dabei bin ich auf die Idee gekommen auch ganze Früchte im Gefrierschrank haltbar zu machen. Wichtig ist dabei die einzelnen Früchte oder Fruchtstücke nebeneinander einzufrieren. Ich lege die zB. Mangostückchen dafür erstmal nebeneinander auf einen Teller und froste sie so ein. Der Vorteil ist dabei, dass die Früchte nicht aneinander kleben. Nach einem Tag fülle ich die Früchte vom Teller dann in ein Glas.

Die perfekten Vorratsdosen

Schick, leicht und nachhaltig. Das sind die für mich wichtigsten Eigenschaften meiner neuen Vorratsdosen. In meiner Wohnung setze ich vor allem auf Glasbehältnisse. Jedoch brauchte ich fürs Wohnmobil eine gute Alternative, die nicht so schnell kaputt geht und nicht so ein hohes Eigengewicht hat. Von Bambus bin ich schon länger überzeugt und so wurden es diese schicken neuen Vorratsdosen.


Die Küchenaccessoires Eco Line der Marke Zassenhaus versprechen, dass sie ökologisch abbaubar sind, denn meine Dosen bestehen aus Bambusfasern und Maisstärke. Der Preis beträgt ca 7-10€ je nach Größe. Der Deckel besteht übrigens aus Kork.

Ich bin auf jeden Fall erstmal happy, dass ich keinen 5 kg Reissack mit auf Reisen nehmen muss, sondern mir jetzt eine kleine Menge in meine Vorratsdosen füllen kann. Das passende Geschirr aus Bambus folgt auch fürs Wohnmobil. Das möchte ich aber vorher noch ausgiebiger testen.

Meine erste selbstgemachte Marmelade

Ich bin so stolz auf mich, denn ich habe zum ersten Mal Erdbeermarmelade gekocht. Damit es sich auch lohnt wurden es gleich 9 Gläser. Dafür stand ich schwitzend in der Küche und das vor allem, weil draußen 28 Grad waren. Ich hatte mir anscheinend den bisher heißesten Tag des Jahren rausgesucht, aber ich wollte unbedingt heute Erdbeermarmelade kochen. 

Für meinen ersten Versuch habe ich mir das einfachste Rezept überhaupt rausgesucht. Auf 1500 Gramm Erdbeeren kam ein Päckchen Dr. Oetker Gelierzucker 3:1. Dann habe ich die Erdbeeren püriert, mit dem Gelierzucker aufkocht und in die ausgekochten Gläser gefüllt.


Nicht sehr schwierig ich weiß, aber darum geht es gar nicht. Ich möchte einfach alle einmal motivieren Marmelade einzukochen. Es ist nämlich so super einfach und bringt so viel Freunde. Eigentlich mag ich gar keine Erdbeermarmelade. Mit den eigenen ( selbst gekauften ) Erdbeeren schmeckt die Marmelade aber plötzlich unverzüglich lecker! Da merkt man mal wieder, dass nichts über selbstgemacht geht. Ich auf jeden Fall habe jetzt Blut geleckt, oder besser gesagt Marmelade genascht. Und ab heute werde ich öfter Marmelade kochen, solange bis ich alle saisonalen Früchte einmal durch habe.


Meine fertigen Marmeladengläser kühlen jetzt erstmal ab – auf dem Kopf herum versteht sich. Als Gläser habe ich übrigens alte Olivengläser genommen. Diese habe ich mehrfach ausgewaschen, dass vor allem der Geruch weggeht. So musste ich nichts neues kaufen und kann meine Marmelade an viele liebe Menschem verschenken.

Update Geschirrspültabs

Vor einigen Wochen hatte ich in einem Beitrag über meine neuen Geschirrspültabs von DM berichtet. Die wasserlösliche Folie und die Pappverpackung waren ganz klar der Kaufgrund. Jetzt bin ich auf Geschirrspültabs von Frosch gestoßen, die ebenfalls eine wasserlösliche Folie besitzen und in einer Pappverpackung stecken.


Und ehrlich gesagt bin ich mit den Taps von Frosch noch zufriedener. Für die 26 Taps habe ich 4,44€ bezahlt. Also preislich etwas höher als die von DM. Laut Anleitung enthalten diese Tabs bereits Salz und Klarspüler, sodass ich meine Maschine eigentlich nicht noch zusätzlich befüllen muss. Für mich zählt aber vor allem das Reinigungsergebnis und das ist sehr gut. Auch hartnäckige Dreckablagerungen am Topfboden verschwinden. Und das alles sogar bei meinem Eco-Spülgang.

LINKS: Die Tabs von Frosch, RECHTS: DM Hausmarke

Warum?

WARUM soll ich 20 min mit dem Fahrrad fahren, um meine Lebensmittel im Loseladen einzukaufen, wenn der nächste Rewe nur 3 min entfernt ist?

WARUM einen Rucksack und zwei Jutebeutel gefüllt mit großen Einmachgläsern nach Hause schleppen, wenn Lebensmittel in der Plastikverpackung perfekt in einen kleinen Fahrradkorb passen?

Warum KOMPLIZIERT, wenn es auch EINFACH geht?

Das alles sind Fragen, der sich Ottonormalverbraucher wahrscheinlich so stellt, wenn er hört, dass manche Menschen plastikfrei oder sogar Zero waste leben und was sie dafür alles so in Kauf nehmen. Und um ehrlich zu sein kam mir diese Frage auch heute. Ich kam nach 9 Stunden arbeiten ( ich arbeite zur Zeit neben der Uni in einem Erdbeerstand) nach Hause und wollte noch kurz einkaufen. Tja es war 19 Uhr. Wo kann man da noch anders einkaufen, als in einer großen Supermarktkette. Zum Abendbrot sollte es eigentlich nur Brot und Käse geben. Käse? Ohne Plastik? Nicht zu finden. Ich suchte mir den Käse mit der geringsten Verpackung aus und fühlte mich schlecht. Ich konnte den Käse einfach nicht kaufen. 

So gab es zum Abendessen dann eine Gemüsepfanne. Zeitaufwand, den ich jetzt mehr hatte +15 min. Aber ich fühlte mich trotz längerem Aufwand ( ich wollte einfach nur auf mein Sofa ) besser. Wieso? 

WEIL ich nicht immer nur den einfach Weg gehen möchte.

WEIL wie die Mehrheit es macht es nicht unbedingt richtig sein muss. 

WEIL ich es nicht verantworten kann den Planeten weiter so vollzumüllen.

WEIL ich gesund leben möchte und Plastik in meinen Augen einfach nur pures Gift ist.

WEIL WEIL WEIL  

Beim Schreiben habe ich mal wieder gemerkt wie viele tausend Gründe ich habe und wie viel besser es mir damit geht wenigstens einen kleinen Teil zu tun. Würde jeder Mensch ein kleines bisschen mehr bewusst leben wäre es irgendwann nichts außergewöhnliches mehr. Bis dahin fahre ich weiter mit meinem Fahrrad durch die Gegend und hebe Müll von der Straße auf, um ihn in den Mülleimer zu schmeißen…